Dem Zweitmeinungsverfahren stehen rund 70 Prozent der niedergelassenen Ärzte positiv gegenüber – insbesondere bei komplexen Therapieentscheidungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Stiftung Gesundheit. Zweitmeinungsverfahren müssen von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) genehmigt werden. Seit dem Start der Verfahren im Dezember 2018 bis zum Juni 2020 hat die KBV 1088 Anträge gezählt. 95 davon hatten die KVen nicht genehmigt. Bislang können für sechs Indikationen Zweitmeinungen eingeholt werden. Der Anspruch besteht bei der geplanten Amputation eines diabetischen Fußes, bei der Tonsillektomie (Gaumenmandeln entfernen), der Hysterektomie (Gebärmutter-Entfernung), der Schulterarthroskopie und der Implantation einer Knie-Endoprothese.

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Allwissender-Halbgott-in-weiss-ist-offenbar-aus-Sicht-der-Aerzte-passe-421684.html

 

 

 

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