Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Pflege & Versorgung

Zahngesundheit – mehr als gesunde Zähne

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 3 Min. Lesezeit
Zahngesundheit – mehr als gesunde Zähne

Sergey Furtaev - stock.adobe.com

In den vergangenen Jahren haben die Wissenschaftler zahlreiche Wechselwirkungen zwischen unserem Mund und dem Gesamtorganismus entdeckt. Störungen an Zahnfleisch und Zähnen können das Risiko für Allgemeinerkrankungen erhöhen und die Gefahr von Frühgeburten steigern. Gewichtige Gründe, Mund und Zähne pfleglich zu behandeln. Langsam spricht es sich herum: Regelmäßige Zahnpflege und Mundhygiene verhelfen nicht nur zu einem strahlenden Lächeln und leckeren Küssen, sondern beugen auch zahlreichen Krankheiten vor.


Schlechte Mundhygiene begünstigt Ausbreitung von Krankheiten


Die häufigsten Erkrankungen im Mundraum sind Karies, also die Erkrankung der Zahnhartsubstanzen, und die Parodontitis, eine Entzündung des Zahnhalteapparates – deren Ausbreitung überwiegend bedingt ist durch unsere Lebensweise mit viel Zucker-, Alkohol- und Tabakkonsum. Diese chronischen Prozesse zerstören das Zahnfleisch und die Zähne, führen zu Schmerzen und Mundgeruch.

 

Bei längerer Dauer kommt es zu Zahnverlust – mit Folgen auch für das Ernährungsverhalten. Doch das ist nicht alles: Bei schlechter Mundhygiene erhöht sich auch das Risiko für bösartige Tumoren in der Mundhöhle.

 

Die Bakterien nisten sich in den Zahnzwischenräumen und Zahnfleischtaschen ein und lösen ein permanente Entzündungsreaktion aus. Das bedeutet, unser Immunsystem läuft ständig auf Hochtouren, um den Keimen den Garaus zu machen. Zum anderen können Entzündungsstoffe in die Blutbahn gelangen – und damit quasi zu fast allen Orten im Organismus. Die Folge: Das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt, eine Zuckerkrankheit kann verschlechtert werden.

 

Auch für chronische Atemwegserkrankungen und dem metabolischen Syndrom, Magen-Darm-Krankheiten sowie Erkrankungen von Muskeln und Knochen, insbesondere rheumatischen Störungen scheint ein Zusammenhang mit Zahnproblemen zu bestehen.

 

Vorbeugen – aber richtig

 

Zahlreiche Studien haben in den letzten Jahren nicht nur diese Zusammenhänge aufgezeigt, sondern auch belegt, dass umgekehrt eine verbesserte Mundhygiene und eine frühzeitige und adäquate Behandlung von Erkrankungen im Mundraum das Risiko für allgemeinmedizinische Erkrankungen senkt.

 

Diabetiker und Schwangere betroffen

 

Insbesondere Diabetiker profitieren von der Beseitigung eine Parodontitis: Dadurch dass die Infektions- und Entzündungsquelle im Mundraum vermindert wird, gelangen weniger Bakterien und Entzündungszellen in die Blutbahn, wodurch sich wiederum die Insulinwirkung bessert.

 

Doch bei verbesserter Mundgesundheit verlangsamt sich auch die Gefäßverkalkung (Atherosklerose) und die Gefahr der verstärkten Blutgerinnung sinkt wieder.

 

Auch werdenden Müttern wird empfohlen, während der Schwangerschaft besonders gut auf ihre Mundhygiene zu achten. Wissenschaftler vermuten, dass ein Zusammenhang zwischen Mundentzündungen und vorzeitigen Wehen beziehungsweise Blasensprung besteht, damit also das Risiko für eine Frühgeburt mit einem zu geringen Gewichts des Babys steigt.

 

 

Quelle:
gesundheit.de

Weiter entdecken

Kostenlose Online-Seminare für Angehörige und Pflegende Mit Demenz umgehen – Grundlagen, Kommunikation, Hören, Selbstfürsorge
Pflege & Versorgung

Kostenlose Online-Seminare für Angehörige und Pflegende Mit Demenz umgehen – Grundlagen, Kommunikation, Hören, Selbstfürsorge

In den von der Veronika-Stiftung geförderten Online-Seminaren werden wichtige Grundlagenthemen umfassend und leicht verständlich von Expertinnen und Experten für Angehörige von Menschen mit Demenz oder professionell Pflegende aufgearbeitet. Die Referenten führen 60 Minuten durch ihren jeweiligen Themenbereich und stellen Videosequenzen vor, die realistischen Alltagssituationen nachempfunden sind, um so anhand authentischer Beispiele mögliche Lösungsstrategien zu erläutern und hilfreiche Anregungen zu geben. Alle Referenten stehen nach ihrem Vortrag noch für Fragen bereit. Die Termine: 22. Juli 2021, 15:30 Uhr Hören, Schwerhörigkeit und Demenz: Hören bestimmt die Teilhabefähigkeit von Menschen mit Demenz. Ist die Hörfähigkeit eingeschränkt, dann wird der Mensch aus Gesprächen und gemeinsamen Unternehmungen ausgeschlossen. Doch man kann das Hören auch therapeutisch anwenden und z. B. über das Hören bekannter Musikstücke den Menschen mit Demenz ein Stückweit aktivieren. Prof. Dr. Andreas

17.06.2021 Artikel ansehen ↗
Pflegestammtisch online: Angebot für pflegende Angehörige durch die Stadtteilkoordination BME
Pflege & Versorgung

Pflegestammtisch online: Angebot für pflegende Angehörige durch die Stadtteilkoordination BME

Pflegen Sie Angehörige und möchten sich gerne austauschen? Sind Sie nicht selbst schon Expertin in der Versorgung für andere Menschen und haben viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, die für andere interessant oder stärkend sein können? Ein digitales Informations- und Begegnungsangebot in Form eines Pflegestammtisches für den Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg und Umgebung findet am Mittwoch, 12. Mai, von 14 bis 15 Uhr im Online-Begegnungsraum der Begegnungsstätte Vielfalt statt. Geplant sind weitere Termine, in denen einmal im Monat in Kooperation mit dem Pflegestützpunkt Bad Kreuznach gemeinsame Treffen, ein intensiver Austausch und interessante Fachgespräche stattfinden können. Wer Interesse an dem Angebot oder weitere Fragen hat, kann sich gerne bei Stadtteilkoordinatorin Bad Münster am Stein-Ebernburg, Marlene Jänsch, Tel.: (06708) 6693300, mobil( 0151), 54122926, E-mail: [email protected] bis zum 11. Mai melden. Für die digitale Teilnahme über den

28.04.2021 Artikel ansehen ↗