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21. September ist Weltalzheimertag: „Demenz - wir müssen reden!“ Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit Demenz bietet Hilfen

Rosa Oho leitet den Gesprächskreis Demenz bei den Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz Foto: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz
Rosa Oho leitet den Gesprächskreis Demenz bei den Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz Foto: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz

Seit 1994 finden weltweit am 21. September  verschiedene  Aktivitäten zum Thema Demenz statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen.

In Deutschland leiden momentan etwa 1,6 Millionen Menschen an verschiedenen Formen von Demenz.  Nach wie vor ist es nicht möglich, die Erkrankung zu heilen. Einflussmöglichkeiten auf den Verlauf gibt es in unterschiedlichen  Bereichen wie medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung oder der Pflege. Trotz der steigenden Zahlen von Menschen mit Demenz fehlt es nach wie vor an ausreichenden, flächendeckenden Unterstützungskonzepten.

 

Es gibt nicht „die Demenz“, den „Verlauf“ oder „den richtigen Umgang“. Demenz ist so vielfältig wie jeder Mensch einzigartig ist. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen wollen nicht ausgegrenzt werden, sie wollen Teil der Gesellschaft sein und an Aktivitäten im Alltag teilnehmen. Noch immer reden viele Angehörige nicht über die Erkrankung, da sie sich vor Ausgrenzung fürchten.

Das diesjährige Motto zum Weltalzheimertag ist deshalb: „Demenz  -  wir müssen reden“.

Es fordert auf, ins Gespräch zu gehen, um Wissen und Verständnis in der Gesellschaft zu schaffen und darüber hinaus gibt es den Betroffenen das Gefühl,  trotz der Erkrankung  akzeptiert  und ein Teil der Gesellschaft zu sein. Besonders wichtig ist es auch, Angehörigen einen Raum zu bieten, indem sie mit all ihren Sorgen, Nöten und Fragen sein können und Antworten finden können im  Umgang mit der Diagnose Demenz.


Seit vielen Jahren besteht bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz ein Gesprächskreis speziell für Angehörige von Menschen mit Demenz.  Hier bietet sich Gelegenheit im Austausch zu sein und von den Erfahrungen der Teilnehmer zu profitieren. Er wird geleitet von Rosa Oho, die eine umfassende pflegerische und pädagogische Ausbildung in diesem Bereich hat.

 

Der Gesprächskreis trifft sich jeden 3. Dienstag im Monat von 19.00 bis 21.00 Uhr.  Auf Grund der Coronapandemie konnte der Austausch seit März nicht mehr stattfinden.

Ab Oktober sind nun wieder regelmäßige Treffen möglich, aufgrund der Abstands- und Hygienevorschriften finden diese in den Räumlichkeiten des  Schulungsgebäudes St. Marienwörth in der Mühlenstr. 83 statt. Im moderierten Gesprächskreis werden  immer wieder auch Vorträge zu spezifischen Themen angeboten. „Mit Kraft und stärkenden Gedanken gesund durch die Pflegezeit“ – Michaela Haas, Heilpraktikerin für Psychotherapie, wird am 20. Oktober im Rahmen des Gesprächskreises Demenz ihren kostenfreien Vortrag anbieten.

 

Termine in 2020 sind am: 20. Oktober, 17. November und 15. Dezember.


Infos gerne bei Rosa Oho  unter  der  Tel. 0671-372 1408 oder per mail: rosa.oho@marienwoerth.de

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