Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Gesundheit & Politik

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt fördert DRK App für Spontanhelfer*innen

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 4 Min. Lesezeit
Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt fördert DRK App für Spontanhelfer*innen
 Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner präsentiert die DRK-Retter4U App bei einem Termin an der DRK-Rettungswache Bad Kreuznach. v.ln.r. Thomas Adrian (Leiter Rettungsdienst Bereich Nahe, Julia Klöckner, Philipp Köhler (Leiter Kommunikation) Foto
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner präsentiert die DRK-Retter4U App bei einem Termin an der DRK-Rettungswache Bad Kreuznach. v.ln.r. Thomas Adrian (Leiter Rettungsdienst Bereich Nahe, Julia Klöckner, Philipp Köhler (Leiter Kommunikation) Foto

Lebensretter vernetzen, Helfer koordinieren und Fachpersonal im Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst für Einsätze alarmieren – dies alles soll die neue App „Retter4U“ des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe können.

 

Bisher scheiterte das Vorhaben noch an der entsprechenden Finanzierung. Doch ein Gespräch brachte die Wendung: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die auch für ländliche Räume in Deutschland zuständig ist, wurden die App und die Finanzierungsprobleme geschildert. Auf ihre Anregung und Fürsprache hin bewarb sich der DRK bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, die u.a. aus Klöckners Bundesministerium mitfinanziert wird. Nun kann der größte Rettungsdienst aus Rheinland-Pfalz endlich mit der Entwicklung der App beginnen.

 

Die Stiftung des Bundesfamilienministeriums, des Bundesinnenministeriums und des Bundeslandwirtschaftsministeriums ermöglicht mit einer Förderung in Höhe von 80.000 € die Entwicklung von verschiedenen Modulen in der Retter4U App.

„Wir sind der Stiftung für die gewährte Förderung unserer App sehr dankbar, und ich bin mir sicher, dass die damit verbundenen Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz die Versorgung von Menschen gerade in ländlichen Regionen enorm verbessern werden.“ zeigt sich Jörg Steinheimer, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes dankbar.

 

Der Kontakt zur Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt entstand anlässlich eines Besuches von Bundesministerin Julia Klöckner beim DRK-Rheinhessen-Nahe. „Als wir der Ministerin unser Konzept für eine App mit digitalen Lösungen im Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz vorstellten, war sie gleich begeistert und gab uns den Tipp einen Förderantrag bei der Stiftung der Bundesregierung zu stellen. Dass dies dann geklappt hat und wir mit der Entwicklung so schnell beginnen können, freut uns riesig.“ erläutert DRK-Pressesprecher und Projektverantwortlicher Philipp Köhler vom DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe.

„Bei uns in den ländlichen Regionen entstehen die besten Ideen. Und überall sind hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger. Die Idee, Menschen, die spontan helfen möchten, digital zu vernetzen und damit weiteres Potential ehrenamtlichen Engagements zu fördern, war mir gleich sympathisch. Mit meinem Bundesministerium bin ich sowohl für die Entwicklung der ländlichen Räume als auch für das Ehrenamt verantwortlich. Das DRK hat hier ein durchdachtes und vor allem skalierbares Konzept vorgelegt, das mich direkt überzeugt hat. Deshalb war für mich sofort klar, dass wir dies als Stiftung gerne unterstützen“, äußert sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Nach der Entwicklung wird die App zunächst im Landkreis Bad Kreuznach und im DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe getestet, bevor weitere Regionen hinzukommen können. „Dass die Pilotregion in meiner Heimat liegt, freut mich natürlich ganz besonders. Entscheidend ist jedoch, dass die Digitalisierung an dieser Stelle Möglichkeiten auch für einen bundesweiten Einsatz der App bereithält“, so Klöckner weiter.

 

Künftig wird es möglich sein Menschen, die sich nicht regelmäßig in einer Hilfsorganisation engagieren, jedoch trotzdem bei Großschadensereignissen, umweltbedingten Einsätzen wie Hochwasser, Sturmschäden oder langandauernden Einsatzlagen zu helfen. Diese Spontanhelfer können mit der Retter4U App zielgerichtet und gemäß ihren individuellen Fähigkeiten koordiniert und organisiert werden. So erhalten Hilfsorganisationen und Behörden wertvolle Unterstützung aus der Bevölkerung.

Darüber hinaus wird es möglich sein, medizinisches Fachpersonal und Ersthelfer gezielt zu Notfällen in deren Nähe zu alarmieren. Dies sorgt für eine noch schnellere Versorgung von Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Bei Großschadensfällen und akutem Personalbedarf im Rettungsdienst kann die App gezielt Fachpersonal mit entsprechender Qualifikation und gewünschtem Standort alarmieren.

 

Quelle:

DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

Weiter entdecken

Große internationale Genomanalyse enthüllt COVID-19-Risikofaktoren
Gesundheit & Politik

Große internationale Genomanalyse enthüllt COVID-19-Risikofaktoren

Im Rahmen einer großen internationalen Studie, an der auch Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen beteiligt sind, wurden mehrere genetische Marker entdeckt, die mit der SARS-CoV-2-Infektion und dem Schweregrad von COVID-19 in Verbindung stehen. Die Forschenden haben fast 50.000 Personen mit COVID-19-Erkrankung und zwei Millionen nicht-infizierte Kontrollpersonen untersucht. Ihre Ergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht. Die Forschungsarbeiten in Essen wurden durch die Stiftung Universitätsmedizin Essen unterstützt.

09.07.2021 Artikel ansehen ↗
Diakonie Krankenhaus: Neues Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
Gesundheit & Politik

Diakonie Krankenhaus: Neues Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zusammenschluss von Fachabteilungen am Diakonie Krankenhaus Ab 1. Juli 2021 arbeiten die Fachabteilungen Orthopädie und Unfallchirurgie am Diakonie Krankenhaus in einer gemeinsamen Struktur. Damit entsteht ein neues Kompetenzzentrum, das Patientinnen und Patienten sowohl mit akuten Verletzungen als auch angeborenen oder erworbenen Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane versorgt. Die Leitung des neuen Zentrums übernimmt Chefarzt Prof. Dr. Frank Hartmann. Die Stiftung kreuznacher diakonie hatte den Spezialisten für Unfallchirurgie Anfang des Jahres als Nachfolger von Dr. Eckart Bader gewonnen. Ihm zur Seite steht Dr. Martina Dafferner-Franzmann als neue Sektionsleiterin für Orthopädie. Die Orthopädin arbeitet seit 1997 in Bad Kreuznach, zuletzt als leitende Oberärztin und Senior-Hauptoperateurin des Endoprothesenzentrums. „Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Dafferner-Franzmann und Prof. Dr. Hartmann für diese neue medizinische Struktur gewonnen haben. Wir hätten keine geeigneteren Ko

30.06.2021 Artikel ansehen ↗
Unterstützung für Kinder sucht- oder psychisch kranker Eltern  „Junge NAHE Kirche“ mit beachtlicher Spende für „Kids & Co“ bzw. „Teens & Co“
Gesundheit & Politik

Unterstützung für Kinder sucht- oder psychisch kranker Eltern „Junge NAHE Kirche“ mit beachtlicher Spende für „Kids & Co“ bzw. „Teens & Co“

Über eine großzügige Spende freuen sich die beiden Idar-Obersteiner Caritas-Gruppen für Kinder sucht- oder psychisch kranker Eltern: Im Namen der katholischen Jugendarbeit im pastoralen Raum Idar-Oberstein – die „Junge NAHE Kirche“ – überbrachte Michael Michels, Pastoralreferent im Dekanat Birkenfeld, nun 1.000 Euro für die Kindergruppe „Kids & Co“ und ihr Pendant, die Jugendgruppe „Teens & Co“. Zusammengekommen war der beachtliche Betrag schon Ende des vergangenen Jahres beim Verkauf von Weihnachtspostkarten. Die von jungen Leuten aus Birkenfeld, Hoppstätten-Weiersbach, Idar-Oberstein und Kirn gestalteten Karten erfreuten sich riesiger Beliebtheit – nicht bloß bei einzelnen Gemeindemitgliedern: Firmen und Institutionen aus dem Gebiet nutzten die atmosphärisch ansprechenden Klappkarten für ihre Weihnachtpost, was dem Erlös für die gute Sache natürlich zuträglich war. Hinzu kamen Spendengelder aus einer Nikolaus-Aktion der katholischen Jugendarbeit in mehreren Kirchen des Dekana

18.05.2021 Artikel ansehen ↗