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Gesundheit & Politik

Erneut zertifiziert: EndoProthetikZentrum Simmern

Redaktion Gesundheit Rhein-Nahe · · 2 Min. Lesezeit
Erneut zertifiziert: EndoProthetikZentrum Simmern
v.l. Rudolf Benz (Koordinator des EndoProthetikZentrums) und Chefarzt Dr. med. Erik Rothenbach freuen sich über die erfolgreiche Rezertifizierung.
v.l. Rudolf Benz (Koordinator des EndoProthetikZentrums) und Chefarzt Dr. med. Erik Rothenbach freuen sich über die erfolgreiche Rezertifizierung.

Zertifizierungsstelle bestätigt hohe Versorgungsqualität an der Hunsrück Klinik

 

Die Fachabteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Hunsrück Klinik hat sich erfolgreich der Rezertifizierung als EndoProthetikZentrum (EPZ) gestellt. Das Zertifikat bescheinigt optimale Behandlungsabläufe und eine hohe medizinische Versorgungsqualität bei den jährlich mehr als 300 durchgeführten Gelenkoperationen. Die Hunsrück Klinik ist bereits seit 2015 zertifiziertes EPZ und unterzieht sich jedes Jahr einer umfangreichen Prüfung.

 

Im März haben zwei Auditoren der Zertifizierungsstelle EndoCert zwei Tage lang das EPZ auf Herz und Nieren geprüft. Unter anderem wurden sämtliche Abläufe von der Sprechstunde über die Behandlung bis zur Planung der Reha-Maßnahmen begutachtet. Auch die Ausbildung, Erfahrung und Weiterbildungen aller beteiligten Berufsgruppen spielen eine große Rolle und sind in Simmern vorbildlich. 

Das freut natürlich auch Chefarzt Dr. med. Erik Rothenbach: „Die erneute Zertifizierung ist nicht nur das Verdienst der Hauptoperateure und Fachärzte, sondern auch unserer Pflegekräfte, Physiotherapeuten und kooperierenden Abteilungen, die über umfangreiche Erfahrungen in der Behandlung und Nachsorge der Patientinnen und Patienten verfügen.“ Rothenbach leitet seit September 2020 die Fachabteilung Orthopädie und Unfallchirurgie und hat vor drei Wochen die Leitung des EPZ übernommen. 

Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er die medizinischen Standards kontinuierlich weiter und greift dabei auch auf moderne Methoden und Behandlungsansätze zurück.

 

„Schnell, gesund und mobil zurück in den Alltag – das ist der Wunsch aller Patientinnen und Patienten, die ein neues Hüft- oder Kniegelenk erhalten. Unser Behandlungskonzept „Endo Fast Track“ bezieht den Patienten deshalb von Anfang an aktiv in die Behandlung ein. Nur wenige Stunden nach der OP kann er sein neues Gelenk beanspruchen und erste Gangübungen machen. Die frühe Mobilisation verhindert Komplikationen und mindert auch das Risiko von Thrombosen oder Kreislaufproblemen“, erläutert der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.

 

Mit 450.000 Eingriffen gehören die Implantation einer Knie- oder Hüft-Endoprothese zu den häufigsten Operationen in Deutschland. Jährlich werden im EPZ Simmern/Hunsrück rund 250 Erst-Implantationen und 50 Wechsel-Operationen, als auch minimal-invasive Verfahren durchgeführt. 

 

Quelle:
Stiftung kreuznacher diakonie

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