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Heilpraktikerin Judith Grobusch: Blutegeltherapie - Teil 3

Сергей Чирков - AdobeStock.com
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Medizinische Bedeutung

Blutegel werden seit Jahrhunderten zur Blutentziehung angewendet. Gemeint ist der bekannte Aderlass. Früher, als man noch nicht wusste, welche Eigenschaften die Enzyme im Speichel des Blutegels haben, setze man die Blutegel zur Entgiftung des Körpers ein. Dank dem Fortschritte der Wissenschaft wissen wir heute, welche speziellen Eigenschaften diese Enzyme haben. Eins der bekanntesten Enzyme ist das Hirudin. Die Wirkstoffe der Enzyme, die über den Speichel abgegeben werden, entfalten folgende Wirkungen um ein paar zu nennen:

  • Schmerzlindernd
  • Entzündungshemmend
  • Lymphstromfördernd
  • Durchblutungsfördernd
  • Gerinnungshemmend
  • Entkrampfend

Auch für die äußerliche Anwendung, werden diese Enzyme zu Nutze gemacht, wie etwa für die Herstellung von Sportsalben, welche Hirudin als Wirkstoff verwenden. Es gibt auch Pflege-Kosmetika zur Förderung der Hautdurchblutung, die Blutegelspeichelextrakte enthalten. 

 

Anwendung/Indikation einer Blutegeltherapie

  • Chron. Gelenks- &  Muskelerkrankungen
  • Tinnitus
  • Chron. Kopfschmerzen, Migräne & Spannungskopfschmerzen
  • Verbesserung der Durchblutungsleistung des Körpers
  • Arthrose &  Arthritis
  • Plastische Chirurgie
  • Hämorrhoiden
  • Arteriosklerose
  • Rückenprobleme &  Verschleisserkrankungen
  • Muskelverspannungen
  • Fibromyalgie
  • Blutergüsse
  • Entzündungsherde
  • Thrombosen & Thrombophlebitis

Mehr zu Judith Grobusch hier.

 

Fragen an unser Redaktionsmitglied Katja Schwalm über die
Redaktion an: 
info@gesundheit-rhein-nahe.de

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