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Artenvielfalts-Studie: Mehr Vögel, mehr Glück

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Leitfaden für pflegende Angehörige: Sturzprophylaxe
Pflege & Versorgung

Leitfaden für pflegende Angehörige: Sturzprophylaxe

Stürze, vor allem im Alter, stellen ein großes Problem dar. Jeder dritte Mensch ab 65 Jahre stürzt mindestens einmal pro Jahr. Bei den über 80-Jährigen sind es sogar mehr als die Hälfte. Mit zunehmendem Alter nehmen einige körperliche und geistige Leistungen ab, so zum Beispiel die Muskelkraft, das Seh- und Hörvermögen, das Reaktionsvermögen und die Koordination. Dadurch fällt es älteren Menschen schwerer, in bestimmten Situationen schnell und angemessen zu reagieren. Zudem können Krankheiten das Sturzrisiko erhöhen. Etwa fünf Prozent aller Stürze haben einen Knochenbruch zur Folge, ein bis zwei Prozent sind Oberschenkelhalsbrüche. Frauen im Alter von über 60 Jahren sind von Brüchen deutlich öfter betroffen als Männer, was auf die bei Frauen häufiger auftretende Osteoporose zurückzuführen ist. Die Gründe für einen Sturz sind vielfältig und können einerseits durch Alterserscheinungen des Körpers, andererseits durch externe Faktoren, beispielsweise ungenügende Beleuchtung im Raum, beding

28.01.2021 Artikel ansehen ↗
Winteridylle prägte das Landesimpfzentrum in Bad Sobernheim: Landrätin Bettina Dickes zu Impfungen im Kreis Bad Kreuznach
Corona

Winteridylle prägte das Landesimpfzentrum in Bad Sobernheim: Landrätin Bettina Dickes zu Impfungen im Kreis Bad Kreuznach

„Auch wenn der Schnee schön aussieht: Ein prall gefüllter Parkplatz und Hochbetrieb im Impfzentrum wären mir deutlich lieber“, fasst Landrätin Bettina Dickes ihre Emotionen zu dem winterlichen Anblick zusammen. Denn außer Schneetreiben war rund um den ehemaligen Realmarkt in Bad Sobernheim am Mittwoch nicht viel los. Abgesehen von Lieferanten, Technikern, Security und der Impfzentrumskoordination war das Impfzentrum leer. „Durch die Impfstoffknappheit wurden die Erstimpftermine im Impfzentrum ab dem 27.01.2021 durch das Land um drei Wochen nach hinten verschoben“. Zur Folge habe dies gehabt, dass am Mittwoch gar keine Impfungen im Impfzentrum stattfanden. „Am Donnerstag beginnen dann die ersten Zweitimpftermine – zunächst jeweils rund 80 am Donnerstag und Freitag“, erklärt die Landrätin. Das Impfzentrum werde daher auch an diesen beiden Tagen nur für wenige Stunden vormittags geöffnet. Ab kommender Woche steige die Zahl der täglichen Impftermine wieder auf 170. „Auch hierbei handelt es

27.01.2021 Artikel ansehen ↗
Arzneimittel 2020: Weniger Rezepte, aber höhere GKV-Ausgaben im Pandemie-Jahr
Gesundheit & Politik

Arzneimittel 2020: Weniger Rezepte, aber höhere GKV-Ausgaben im Pandemie-Jahr

Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2020 um 6,6 Prozent auf 40,9 Mrd. Euro (inkl. MwSt.) gestiegen. Dabei sind die Einsparungen der Krankenkassen durch Rabattverträge aber noch nicht eingerechnet. Sie liegen für das Gesamtjahr noch nicht vor, lagen aber in den ersten neun Monaten 2020 bereits bei rekordverdächtigen 3,6 Mrd. Euro (+2 Prozent). Das ergeben erste Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis der Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren. Gleichzeitig sank aber die Zahl der im Jahr 2020 eingelösten Rezepte um 3,3 Prozent auf 445 Millionen. Ebenfalls leicht gesunken ist die Zahl der verordneten Medikamente um 0,9 Prozent auf 712 Millionen Packungen. Die Rahmenvorgaben von Ärzten und Krankenkassen waren für 2020 von einem GKV-Ausgabenwachstum von 3,7 Prozent ausgegangen. "Die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung war für die Apotheken im Corona-Jahr 2020 mit den Lieferengpässen und Lockdowns eine echte Hera

27.01.2021 Artikel ansehen ↗
Erfahrungsbericht: Colitis Ulcerosa von Herrmann K.
Körper & Psyche

Erfahrungsbericht: Colitis Ulcerosa von Herrmann K.

Im Frühjahr 2014 traten erstmals Magen-Darm-Beschwerden und Blut im Stuhl auf. Da meine beiden Elternteile von solchen Beschwerden immer berichtet hatten, in der Folge an Darmkrebs erkrankt und auch daran gestorben sind, war ich sensibilisiert und habe damals schnellstens meinen Hausarzt aufgesucht, der mich umgehend zur Darmspiegelung überwiesen hatte. Das Ergebnis: Einige Polypen (kein Krebs) - aber ein in Teilen stark entzündeter und blutender Darm. Die genaue Diagnose lautete Colitis ulcerosa. Es folge die Behandlung mit dem Wirkstoff Mesalazin (Pentasa) - aber ohne Erfolg. Es kam immer wieder zu einem Schub und das konnte auch die Gabe von Cortison (Prednisol) nicht verhindern. Insgesamt fühlte ich mich damals körperliche und geistigen immer weniger leistungsfähig und das Cortison veränderte mein Äußeres deutlich. Im nächsten Schritt bekam ich mit Azathioprin ein Immunsuppressiva. Das setzt die Funktion des Immunsystems herab. Die Substanz wird im Körper rasch in Wirkstoffe umgewa

26.01.2021 Artikel ansehen ↗
Boston University - Corona: Was steckt hinter der unbemerkten Luftnot?
Corona

Boston University - Corona: Was steckt hinter der unbemerkten Luftnot?

Stiller Mangel: Es gibt neue Erkenntnisse darüber, warum manche Covid-19-Patienten unter einer stillen Luftnot leiden – einem lebensbedrohlichen, aber symptomlosen Sauerstoffmangel. Demnach liegt zumindest ein Teil des Problems in einer Fehlsteuerung der Lunge. Dabei wird Blut vermehrt in die kaputten statt intakten Lungenareale geleitet, zusätzlich stören Blutgerinnsel und zu geringer Blutstrom den Sauerstoffaustausch. Es ist ein rätselhaftes Phänomen: Einige Menschen mit Covid-19 haben weder Husten noch eine spürbare Atemnot oder weitreichende Lungenschäden, dennoch leidet ihr Körper unter einem gefährlichen Sauerstoffmangel. Die Sauerstoffsättigung ihres Blutes erreicht bei dieser stillen Hypoxämie teilweise so geringe Werte, dass sie eigentlich ohnmächtig werden müssten. Warum fällt das Alarmsystem aus? „Wir wussten gar nicht, dass so etwas physiologisch überhaupt möglich ist“, sagt Seniorautor Bela Suki von der Boston University. Denn normalerweise senden Sensoren in den Halsschla

26.01.2021 Artikel ansehen ↗
Opfer der Pandemie gedenken: OB Kaster-Meurer wendet sich an Angehörige und schwer Erkrankte – „Möchte Trost, Zuversicht und Kraft spenden“
Corona

Opfer der Pandemie gedenken: OB Kaster-Meurer wendet sich an Angehörige und schwer Erkrankte – „Möchte Trost, Zuversicht und Kraft spenden“

Seit vielen Wochen sterben in Deutschland jeden Tag Hunderte, zuletzt sogar mehr als 1000 Menschen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Mehr als 52.000 Todesfälle in ganz Deutschland, über 2200 Opfer in Rheinland-Pfalz und mehr als 90 Tote im Landkreis Bad Kreuznach sind die traurige Zwischenbilanz der Pandemie. Die täglichen Neuinfektionen bleiben mit deutlich über 10.000 Fällen trotz des verlängerten Lockdows hoch. Die zehntausenden Todesopfer bleiben jedoch für viele abstrakt, werden in den Nachrichten als bloße Zahlen verfolgt. „Die einzelnen Schicksale, die dahinterstehen, die Trauer und Ohnmacht der Angehörigen ist für Nicht-Betroffene schwer zu fassen. Dieses Nicht-Sichtbar-Sein für viele Bürgerinnen und Bürger erleichtert es all denjenigen, die das Virus weiterhin leugnen oder verharmlosen und in Folge dessen die Corona-Regeln missachten. Dabei ist jedes Opfer der Pandemie eines zu viel!“, betont Dr. Heike Kaster-Meurer. Der Oberbürgermeisterin ist es ein wichtiges Anliegen, d

25.01.2021 Artikel ansehen ↗
Vitaminspritze fürs Krankenhaus St. Marienwörth
Gesundheit & Politik

Vitaminspritze fürs Krankenhaus St. Marienwörth

Über große Wertschätzung und Unterstützung durften sich die Mitarbeitenden im Krankenhaus St. Marienwörth freuen. Moreno Pochiero, Inhaber des italienischen Restaurants Il Cappuccino in Weinsheim, brachte 150 kg süße Vitaminspender vorbei. Ihm, seinem Vater Francesco und der ganzen Familie ist es ein Anliegen, in dieser Zeit ein Zeichen der Anteilnahme zu zeigen. Im Gespräch mit Ayse Jung, einer Schwester der pflegerischen Abteilungsleiterin der Palliativstation Gülnur Özkiran, kam er auf die Idee, eine gesunde Unterstützung in Form von fast 600 Orangen zu spenden. Bei der Übergabe am 21. Januar bedankte er sich für die unermüdliche Arbeit, die hier geleistet wird: „Von Herzen alles Gute, bleiben auch Sie, die für die Patienten ihr Bestes geben, gesund!“ Die Orangen stammen aus Plantagen seiner Familie in Melicucco in Kalabrien und sind wunderbar frisch und saftig. Eine Abordnung des Pflegeteams nahm die Kisten gerne entgegen, um sie dann im Haus gleich weiter zu verteilen. Anja Herbst

25.01.2021 Artikel ansehen ↗
Rettungsdienst & Corona: Ministerpräsidentin Dreyer und Innenminister Lewentz informieren sich auf Mainzer Rettungswache
Corona

Rettungsdienst & Corona: Ministerpräsidentin Dreyer und Innenminister Lewentz informieren sich auf Mainzer Rettungswache

Der Rettungsdienst nimmt während der Corona-Pandemie häufig die zentrale Rolle beim Erstkontakt mit infizierten Patientinnen und Patienten ein und arbeitet an der Schnittstelle zum weiteren Gesundheitswesen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz haben sich gemeinsam mit Manuel González, Vorstand DRK-Landesverband, über den aktuellen Stand der von der Pandemie geprägten Situation beim DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe informiert und mit Mitarbeitenden im Rettungsdienst gesprochen. „Ich danke den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Hilfsorganisationen, die seit fast einem Jahr unter der hohen Belastung einer Pandemie arbeiten und Tag für Tag einen herausragenden Dienst an der Gesellschaft leisten. Ob bei den Impfungen, bei den Corona-Testungen, an der Hotline oder im Einsatz, die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass sie auf das Rote Kreuz jederzeit bauen können, weil sie einen versierten und erfahrenen Partner an ihrer Seite haben“, betonte Ministerpräsidenti

23.01.2021 Artikel ansehen ↗
Wiederverwendung von FFP2-Masken: Broschüre zum Download
Corona

Wiederverwendung von FFP2-Masken: Broschüre zum Download

FFP2-Masken werden im Gesundheitswesen in Bereichen mit einem erhöhten Infektionsrisiko eingesetzt. Die als Einmalprodukt konstruierten FFP2-Masken sind nach der Nutzung zur Vermeidung weiterer Infektionsrisiken zu entsorgen. Bei der Nutzung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch (z.B. Einkaufen) ist mit einer geringeren Erregerbelastung der FFP2-Masken zu rechnen. FFP2Masken bieten bei richtiger Anwendung einen besseren Schutz als medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken). Allerdings sind sie nur begrenzt verfügbar. Daher kann die Wiederverwendung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Die Belastung durch Bakterien und Viren wie SARS-CoV-2 ist ein wichtiger Punkt bei einer Wiederverwendung von Masken. Jeder Träger hinterlässt in der Maske Erreger der eigenen Nasen-, Rachen- und Hautflora. Diese lassen sich mit einfachen Verfahren nicht vollständig inaktivieren. Daher kommt nur eine personenbezogene Wiederverwendung in Betracht. Diese Infobroschüre ze

22.01.2021 Artikel ansehen ↗
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