Corona fordert ehrenamtlich Engagierte - mehr Einsatz am Telefon, per Mail und Chat bei der TelefonSeelsorge
Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember würdigt die TelefonSeelsorge die Arbeit ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie waren und sind in diesem Jahr durch die Pandemie zusätzlich gefordert. In vielen Dienststellen wurden während des Lockdowns im Frühjahr Doppelschichten gefahren. So sollte dem gewachsenen Bedarf Rechnung getragen werden. Dennoch brauchten viele Anrufende eine Menge Geduld, bis sie das ersehnte offene Ohr am Telefon erreicht hatten. „Ehrenamtlich an einem Krisentelefon zu sitzen, ist immer eine anspruchsvolle Aufgabe. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden mit allem konfrontiert, was Menschen in Krisen stürzen kann. Das reicht von einem Krach unter Nachbarn über den verlorenen Arbeitsplatz bis zum Tod eines geliebten Menschen. Und die Befindlichkeiten reichen von Überforderung über Wut und Frustration bis hin zu Trauer, handfesten depressiven Gefühlen und schlimmstenfalls zu Suizidalität.“ So schildert Michael Hillenkamp die Arb









