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Rhein-Hunsrück Kreis

Affenpocken-Virus im Rhein-Hunsrück-Kreis

Joachim Kübler · · 2 Min. Lesezeit

Im Rhein-Hunsrück-Kreis ist der erste Fall einer Infektion mit dem Affenpocken-Virus aufgetreten. Die infizierte Person befindet sich derzeit aufgrund einer anderweitigen medizinischen Behandlung im Krankenhaus und zeigt einen milden Verlauf. Nach Erkenntnissen des Gesundheitsamtes des Rhein-Hunsrück-Kreises hat sich die betroffene Person höchstwahrscheinlich bereits Mitte Juni mit dem Virus infiziert. Nach Auskunft der behandelnden Mediziner geht es der betroffenen Person gut.

Erstmals wurden Infektionen mit Affenpocken Anfang Mai in Europa bekannt, seitdem kam es auch in Deutschland zu einer Verbreitung, unter anderem auch in Rheinland-Pfalz. Eine Übertragung der Erkrankung von Mensch zu Mensch ist laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) nur bei engem Kontakt möglich, eine Übertragung über Aerosole ist nach aktuellem Kenntnisstand unwahrscheinlich.

Infizierte Personen gelten so lange als ansteckend, solange sie Symptome haben, in der Regel umfasst dies einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen. Die im Rhein-Hunsrück-Kreis lebende Person, die sich mit dem Virus infiziert hat, wird sich nach der Entlassung aus dem Krankenhaus unmittelbar in Isolation begeben. Das Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises verweist darauf, dass seitens des RKI eine Isolationsdauer von 21 Tagen festgelegt ist. Das Gesundheitsamt sieht aktuell im vorliegenden Fall keine Gefahr für die Bevölkerung

Quelle:
Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis

Foto:
Kletr -AdobeStock_53931904

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