Über die positive Wirkung von Omega 3 FS wurde schon oft berichtet. Genauso häufig wird deren     Wirkung aber auch wieder angezweifelt.  Untersuchungen zeigen, dass nicht nur die Qualität und die Dosierung dieser Fettsäuren, sondern auch die korrekte Einnahme einen entscheidenden Effekt auf deren Wirkung hat. Eine besonders positive Wirkung der Omega 3 FS verspricht man sich bei der Unterstützung bei allen Erkrankungen, die durch eine entzündungshemmende Ernährung beeinflusst werden können, wie Rheuma, Hashimoto, chronischen Darmerkrankungen, Asthma aber auch bei der koronaren Herzerkrankung. Hier laufen gerade Studien mit einem Medikament, welches zum Großteil aus Omega 3 FS besteht mit sehr positivem Verlauf.

Was genau sind Omega 3 Fettsäuren? Sie gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und können nicht vom Körper selbst hergestellt werden. Es gibt verschiedene Arten von Omega 3 Fettsäuren. Zu den wichtigsten gehören.

EPA – Eicosapentaensäure

DHA – Docosahexaensäure

ALA – Alpha-Linolensäure

Die ALA findet sich in Lebensmitteln wie Leinöl oder Nüssen und kann in die wichtigen Omega 3 Fettsäuren DHA und EPA umgewandelt werden, diese liegt aber nur bei durchschnittlich 5 bis 10%. Aus diesem Grundsollten wir auf die maritimen Fettsäuren aus Fisch und Algen nicht verzichten.

Besonders wichtig ist ein gesundes Verhältnis zwischen den meiden ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6. Viele Menschen ernähren sich aber zu reich an Omega 6 Fettsäuren, so dass ein Löffel Leinöl am Tag den Ausgleich nicht schafft und es zu empfehlen ist mit Maritimen Öl z.B. in Form von Kapseln zu optimieren. Um die richtige Dosis zu finden eignet es sich sein Omega 3 Spiegel zu testen und nach ein paar Monaten diesen Test zu wiederholen und ggf. die Dosierung anzupassen. Um einen therapeutischen Effekt zu erzielen sind meistens mindestens 2000 mg täglich zu empfehlen. Hierbei ist zu beachten, dass das Öl zu einer fetthaltigen Mahlzeit von ca. 20 g Fett eingenommen wird. Auch in einer Kombination mit Polyphenolen, einem Antioxidans, wie er in Olivenöl und Rotwein zu finden ist, ist die Verfügbarkeit verbessert.

Bei einigen Erkrankungen wie Entzündungen der Galle und speziellen Leber und Nierenkrankheiten sollten hohe Mengen der Omega 3 Fettsäuren nicht eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten und Omega 3 sollte der Arzt die Dosierung dieser gegebenenfalls anpassen. Wenn sie sich fragen, ob bei ihrem Krankheitsbild der Einsatz von Omega 3 Fettsäuren sinnvoll ist fragen sie gerne in meiner Praxis an.

Katja Schwalm
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