Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Archiv

Thomas Spies: Tuina – Akupunktur mit Fingern

Joachim Kübler · · 3 Min. Lesezeit
Heilpraktiker Thomas Spies

Titel-Foto: lunamarina – AdobeStock.com

In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ist die Tuina, die therapeutische Massage, neben Akupunktur, Ernährungslehre, Kräutertherapie und Qigong eine der fünf Behandlungssäulen.

 

Heilpraktiker Thomas Spies

Heilpraktiker Thomas Spies

Die vollständige chinesische Bezeichnung dieser manuellen Therapie lautet: Tui Na An Mo. Dahinter verbergen sich vier Techniken dieser Therapie: Tui (Schieben), Na (Greifen), An (Drücken, Pressen), Mo (Streichen). Im deutschen Sprachgebrauch beschränkt man sich auf die ersten beiden Begriffe „Tui Na“, wobei sich hierzulande die Schreibweise „Tuina“ eingebürgert hat.

Neben der Akupunktur wird die Tuina-Therapie oft weniger wahrgenommen, manchmal sogar als weniger wirksam bezeichnet. Innerhalb der TCM ist das jedoch nicht so. Die fünf Säulen stehen, was die Wirksamkeit angeht, durchaus gleichwertig nebeneinander. Eine Behandlung mit Tuina ist ebenso wirksam wie beispielsweise eine Akupunkturbehandlung. Um das in der Sprache auch zu verdeutlichen, wird die Tuina-Therapie gerne umschrieben als „Akupunktur mit den Fingern“ oder „Stechen mit den Fingern“.

 

Was bewirkt Tuina? Tuina wird genutzt, um Blockaden des Qi zu lösen und dem Qi das freie Fließen zu ermöglichen. Qi hat in der TCM-Vorstellung verschiedene Ausdrucksformen, mal mehr materiell, dann kommt es dem nahe, was wir als Blut bezeichnen; mal mehr feinstofflich, dann sprechen wir auch gern von Energie und bewegen uns auf Ebenen, die nicht unbedingt in einer westlichen Anatomie zu finden sind. Mit einer Tuina-Therapie kann das Qi in seinen verschiedenen Ausformungen beeinflusst werden. Die körperliche Ebene der Tuina-Therapie ist die zugänglichste, da die verschiedenen manuellen Techniken der Tuina direkten Körperkontakt erfordern. Außerdem sind Blockaden oder Stauungen des Qi oftmals mit körperlichen Schmerzen verbunden.

Die Tuina kennt außer den vier am Anfang genannten Techniken noch eine ganze Reihe andere Manipulationsmöglichkeiten. Diese können punktuell oder in der Fläche eingesetzt werden, einige behandeln die Oberfläche, andere gehen in die Tiefe. Manche sind beruhigend, andere bringen in Bewegung. Kneten, Kneifen, Schütteln sind nur einige. Viele können auch selbst angewendet werden, z.B. das Klopfen (siehe „Klopfmassage“).

Behandlungen mit Tuina können sehr vielfältig eingesetzt werden, hier nur ein paar der Wichtigsten Indikationen: Tuina wird oft als Schmerztherapie genutzt, z.B. bei Schmerzen im Bewegungsapparat oder Spannungsschmerzen wie Kopfschmerzen. Tuina fördert die Durchblutung der Muskeln und Sehnen, aktiviert Qi, wärmt und entspannt. Das Lösen von Blockaden und das bessere Fließen des Qi fördern außerdem die Beweglichkeit von Gelenken und ganz allgemein. Verdauungsprobleme können mit Tuina gut behandelt werden. Man denke nur an die Bauchmassage, die bei Säuglingen und kleinen Kindern gern angewandt wird, aber auch für Erwachsene ausgesprochen positive Wirkungen hat. Die Verbesserung der Blutzirkulation wirkt sich günstig auf den lokalen Stoffwechsel aus und beeinflusst das Immunsystem.

Tuina eignet sich im Übrigen ganz hervorragend zur Gesunderhaltung bzw. zur Vorbeugung etwaiger Erkrankungen, wie auch die gesamten Therapiemöglichkeiten der TCM. Da trifft es sich gut, dass einige Techniken der Tuina auch für eine Selbstmassage durchführbar sind, wie z.B. das kreisende Streichen des Bauches mit der Handfläche oder das Ausstreichen der Arme (Außenseite: von der Hand in Richtung Schulter; Innenseite: von der Schulter in Richtung Hand). Das Warmreiben der Nierengegend, das „trockene Waschen“ des Gesichts mit den Handflächen und das „Kämmen“ der Haare mit den Fingern gehören ebenfalls dazu.

Mehr zu Thomas Spies:
www.naturheilpraxis-spies.de

Weiter entdecken

mein SANiHAUS ist Testsieger: Bei uns wird SERVICE groß geschrieben
Archiv

mein SANiHAUS ist Testsieger: Bei uns wird SERVICE groß geschrieben

Freundlichkeit und Engagement zahlen sich aus: mein SANiHAUS ist erneuter Branchensieger im aktuellen Bad Kreuznacher Kundenspiegel. In allen drei Kategorien (Freundlichkeit, Beratungsqualität sowie Preis-Leistungsverhältnis) belegt mein SANiHAUS den ersten Platz. Getestet wurden insgesamt acht Orthopädie-/Sanitätshäuser am Ort. Sabine Vetter, Gründerin und Gesellschafterin der mein SANiHAUS und mein SANiHAUS Rehatechnik GmbH freut sich ganz besonders. „Die Zufriedenheit unserer Kunden ist […]

24.07.2023 Artikel ansehen ↗
Archiv

Hörsysteme bei hohen Temperaturen Hightech vor Hitze schützen

Endlich Sommer, die Temperaturen steigen – manchmal sogar über 30 Grad. Technische Geräte wie Smartphones und auch Hörgeräte sollten nicht der prallen Sonne oder extremer Wärme ausgesetzt werden, denn Hightech und Batterien könnten dadurch geschädigt werden. Was gilt es zu beachten, wie pflegt und schützt man Hörsysteme bei Sommerhitze? “Hörsysteme sind wie auch andere technische […]

04.07.2023 Artikel ansehen ↗
Archiv

Hitzeschutz: Anwendung und Lagerung von Medikamenten

Hitze kann auch die Wirkung von Medikamenten verändern – das muss bei der Anwendung berücksichtigt werden. Dies kann zum Beispiel bei blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Entwässerungsmitteln, Schlafmitteln, Abführmitteln oder Medikamenten gegen Depressionen der Fall sein. Sie können den Flüssigkeitshaushalt und die Abkühlungsmechanismen des Körpers beeinflussen. “Bei Hitze ist möglicherweise eine Dosisanpassung erforderlich. Bitte ändern Sie Ihre Dosierung […]

21.06.2023 Artikel ansehen ↗