Dass zu hoher Puls ungesund ist, dürfte den meisten bekannt sein. Doch auch ein zu niedriger kann schlecht für Herz und Körper sein. Schlägt das Herz älterer Erwachsener weniger als 40 Mal pro Minute, spricht man von einer Bradykardie oder einer bradykarden Herzrhythmusstörung.

Leistungssportler haben oft einen sehr langsamen Herzschlag. Zu den Ursachen der krankhaften Bradykardie zählen eine Schilddrüsenunterfunktion, eine Fehlfunktion des Herzschrittmachers oder eine Erkrankung des Herzens (Herzrhythmusstörung). Zu den Symptomen der Bradykardie können u.a. akutes Schwächegefühl, Erschöpfung, Sehstörungen, Schwindel und Atemnot gehören.

Wer unter o.g. Beschwerden in Kombination mit niedrigem Puls leidet, sollte unbedingt eine Arzt aufsuchen. Der wird mit dem Stethoskop die Herztöne abhören. Und im Anamnesegespräch familiäre Risikofaktoren, Vorerkrankungen und aktuell eingenommene Medikamente als mögliche Einflussfaktoren abklären. Eine Blutanalyse ist notwendig, um Stoffwechselerkrankungen oder einen Herzinfarkt auszuschließen.

Mit Hilfe eines Elektrokardiogramms (EKG) wird zudem eine Momentaufnahme der elektrischen Leitungsverhältnisse am Herzen angezeigt. Zusätzlich erfolgt eine EKG-Untersuchung unter Anstrengung auf dem Fahrrad (Belastungs-EKG), gefolgt vom Langzeit-EKG, das über 24 Stunden hinweg die Herzaktivität aufzeichnet.

Mehr Informationen zur Bradykardie finden Sie hier:

 

https://www.lifeline.de/krankheiten/bradykardie-id155521.html

 

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