Ein neuer Blick auf Gesundheit & Wohlbefinden GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN
gesundheitRHEIN–NAHESuche ↗
MenüErnährungBewegungÜberregionale GesundheitsnachrichtenNewsletterUnsere Gesundheits-ExpertenKreis Bad KreuznachKreis Mainz-BingenKreis Aley-WormsRhein-Hunsrück KreisSelbsthilfegruppenWerbungUncategorizedArchivNachrichten aus der MedizinAdvertorialNaturheilkundePflegePsychologieEntspannungKörper & PsycheCoronaKur & ErholungKrebs-BlogDiät & ErnährungApotheken & MedizinPflege & VersorgungGesundheit & PolitikAlternative HeilmethodenStellenangeboteWellness & BeautyWellness & EntspannungSuche
Überregionale Gesundheitsnachrichten

Elektrokardiografie: Das Smartwatch-EKG ersetzt nicht den Arzt

Joachim Kübler · · 2 Min. Lesezeit

Ob bei Routineuntersuchungen oder zur Abklärung von Herzbeschwerden: Viele Menschen haben schon einmal eine Elektrokardiografie (EKG) machen lassen. Doch was wird eigentlich dabei gemessen und was zeigt die EKG-Kurve? Nerven- und Muskelzellen verständigen sich über elektrische und chemische Signale. Regelmäßige elektrische Impulse steuern auch den Herzschlag. Die Ausbreitung der Stromstöße im Herzmuskel ist auch auf der Haut noch messbar. Ein EKG misst diese Stromschwankungen (eigentlich: Spannungsschwankungen) an verschiedenen Hautstellen und stellt sie als Kurve dar. Die EKG-Kurve wird Elektrokardiogramm genannt. Die wichtigsten EKG-Methoden:

  • Ruhe-EKG: Der Patient liegt ruhig auf einer Liege, Elektroden an Armen, Beinen, am Brustkorb zeichnen Herzströme auf. Das Ruhe-EKG erkennt Unregelmäßigkeiten und Veränderungen. Nur gelegentliche Rhythmusstörungen bleiben unerkannt.
  • Langzeit-EKG: Elektroden auf der Brust registrieren Herzströme über 24 oder 48 Stunden und speichern sie. Der Patient notiert Art und Dauer seiner Aktivitäten und ob er Beschwerden hat. Am Computer wertet der Arzt EKG und Protokoll aus. Das Langzeit-EKG erkennt auch sporadische auftretende Rhythmusstörungen, sehr selten auftretende Beschwerden jedoch nicht immer.
  • Belastungs-EKG: Mit Elektroden an Arm, Bein, Brust tritt der Patient z.B. auf einem Fahrradergometer unter ärztlicher Aufsicht in die Pedale. Alle 2 Minuten wird die Belastung erhöht. Gleichzeitig wird ein EKG abgeleitet und der Blutdruck gemessen. Das Belastungs-EKG zeigt, ob das Herz auch unter Belastung gut durchblutet wird und rhythmisch schlägt. Ein unauffälliges Ergebnis schließt jedoch Durchblutungsstörungen nicht sicher aus. Bei Verdacht sollte evtl. mit Hilfe eines Herzkatheters untersucht werden.
  • EKGs für zu Hause: Ein Ereignisrekorder (kleines, unter der Haut implantiertes Gerät) zeichnet automatisch ein EKG auf. Der Arzt kann die Informationen auslesen – sinnvoll bei Verdacht auf Vorhofflimmern. Beim Smartwatch-EKG wird am Handgelenk aufgezeichnet. Die Krankenkassen zahlen nicht, das nicht-standardisierte EKG ersetzt keinen Arzt.

 

www.gesundheitsinformation.de/was-passiert-bei-einer-elektrokardiografie-ekg.html

Weiter entdecken

Überregionale Gesundheitsnachrichten

7 Irrtümer über Hautkrebsprävention

Gebräunte Haut wird oftmals als schön und gesund empfunden. Dabei ist sie vielmehr eine Stressreaktion des Körpers gegen potenziell krebserregende UV-Strahlung. Die Annahme „Bräune schützt ausreichend vor UV-Strahlung“ ist bloß ein Mythos. Es ist wichtig, auch dann weiterhin zu Sonnenschutzmitteln und –maßnahmen zu greifen. Weitere Irrtümer zum Thema UV-Schutz und Hautkrebs lesen Sie hier: Quelle: […]

26.05.2023 Artikel ansehen ↗
Überregionale Gesundheitsnachrichten

Krebsdiagnostik: Niedergelassene Ärzte schöpfen Spezialklinik-Potenziale angeblich nicht aus

Die intensivere Zusammenarbeit niedergelassener Ärzte mit onkologischen Kliniken könne zu effektiverer Behandlung von Krebspatienten führen – das meint Professorin Sonja Loges, Ärztliche Direktorin der Abteilung für personalisierte Onkologie am Uniklinikum Mannheim. Flächendeckend gäbe es laut Loges in Deutschland Krebsfachkliniken, die so genannte molekulare Tumorboards mit entsprechenden Tests anböten. Da jeder Tumor individuelle onkogene Treiber aufweise, […]

23.05.2023 Artikel ansehen ↗
Buchtipp: Stefan Heyde kämpft gegen den Pflegenotstand
Überregionale Gesundheitsnachrichten

Buchtipp: Stefan Heyde kämpft gegen den Pflegenotstand

Stefan Heyde ist Gesundheits- und Krankenpfleger und mit seiner 2015 gegründeten Protestaktion “Pflegekräfte in Not” bundesweit bekannt. Jetzt hat er ein Buch geschrieben. “Der Pflegeberuf – (k)eine heile Welt“.Quelle: SWR 2022Bildquelle: Stefan Heyde (Quelle: SWR) Interview bei SWR: https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/couchgespraeche/stefan-heyde-kaempft-gegen-den-pflegenotstand-100.html

22.05.2023 Artikel ansehen ↗